Sie studierte Modegrafik in Bologna und Modedesign in Trier, doch ihre Karriere begann schon zu Schulzeiten. Damals fertigte die Designerin Accessoires für ihre Mitschülerinnen an – der Handel mit der funkelnden Ware fand meist auf der Mädchentoilette statt. Heute gibt es sechzig Single-Brand-Stores, die ihre Kollektionen vertreiben, und zusammen mit selbstentworfener Mode präsentiert sie ihren Schmuck auf dem Laufsteg. Miranda Konstantinidou ist mit ihrer Passion zur Unternehmerin geworden und eins scheint sie sich beibehalten zu haben: Das Pausengeld bleibt zweitrangig. Eine kleine Manufaktur auf den Philippinen, monatelange Materialsuche für immer wieder neue Kombinationen und handgefertigte Stücke in kleiner Auflage – hier triumphieren Hingabe und jede Menge Herzblut über Profit.