Als Kind verbrachte Leonie Mergen ihre Nachmittage damit, ihrer Tante und ihrer Großmutter beim Schneidern zuzusehen, und entdeckte so ihr Interesse für Mode. Von den Handarbeiten fasziniert, verbrachte sie einen Großteil ihrer Jugend damit, ihre eigenen Kleider nachzuschneidern, sie individuell anzupassen und Neues auszuprobieren. Dieses Interesse ließ sie nicht mehr los, weshalb sie sich an der Berliner Internationalen Kunsthochschule für Mode ESMOD einschrieb, und 2014 ihren Bachelor-Abschluss erwarb. Während des Studiums absolvierte sie Praktika bei EDSOR Berlin, HELLMANN Menswear und DAWID TOMASZEWSKI, was ihr unschätzbare Erfahrungen einbrachte. Die junge Designerin lässt es nach Abschluss ihres Studiums keinesfalls ruhiger angehen, sie hat bereits zwei Kollektionen herausgebracht, ihre kreative Ader ist nicht zu stoppen. Leonie hat ein erfreulich entspanntes Verhältnis zum Künstlerdasein und passt in keine Schublade. Ihre Arbeiten spiegeln einen freien Geist wider, wobei jede neue Kollektion ihrer Stücke völlig anders ist als die vorangegangene. Ihre erste Kollektion, „Public Boudoir“, bestand aus einer Reihe von schwarzen und cremefarbenen Ensembles, Farbtöne, die für Frühjahrs- und Sommermode sehr untypisch sind. In diesem Jahr präsentierte sie ihre Folgekollektion „Karabakh Collection“, die stark vom aserbaidschanischen Design beeinflusst ist. Obwohl beide Kollektionen augenscheinlich unterschiedlich sind, zeigt sich in ihnen doch auf eindeutige Weise der Mut der kreativen jungen Frau.

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leoniemergen.com