Michael Sontag sieht seine Arbeit als Ganzes. So nennt er seine präsentierten Kleidungsstücke nicht Kollektionen, sondern spricht ganz allgemein von seiner „Arbeit”. Er sieht seinen Schaffensprozess als fließend. Die Übergänge von Saison zu Saison bauen aufeinander auf. Durch diese Herangehensweise möchte der Designer Grenzen verwischen und eine Allgemeingültigkeit losgelöst von Parametern wie Jahreszeiten, Trends oder Alter schaffen. Diese Offenheit spiegelt sich in seinen Kollektionen wieder. Sie entstehen nicht nach einem klar begrenzten Konzept. Vielmehr schafft der Designer sich einen Schaffensspielraum, indem er dem kreativen Prozess, dem geplanten Zufall und seiner Intuition folgt.

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michaelsontag.de